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Masern - eine Krankheit nicht nur für Kinder Viruserkrankung erneut auf dem Vormarsch Nachdem Anfang des Jahres im Raum Lübeck mehrere Masernfälle bekannt wurden, verzeichneten die deutschen Gesundheitsämter in den vergangenen Wochen wieder einen Anstieg der Erkrankungszahlen. Besonders stark von dem neuen Ausbruch der Masern ist Bayern betroffen: In München forderte die Krankheit bereits erste Todesopfer. Bei Masern handelt es sich um eine sehr ansteckende Viruserkrankung, die in der ersten Phase mit Fieber, Schnupfen, Husten und Schleimhautveränderungen der Mundhöhle einhergeht. Im Verlauf entsteht ein charakteristischer Hautausschlag, der im Gesicht und hinter den Ohren beginnt. Gefürchtet sind die Komplikationen, wie die in 0,1% der Fälle auftretende Hirnhautentzündung. Die Erkrankung hinterlässt eine lebenslange Immunität. Masern sind seit Einführung der sehr zuverlässig vorbeugenden Impfung sehr selten geworden, doch leider wird diese, bei Kindern in den ersten Lebensjahren durchgeführte Impfung, nicht von allen Eltern ernst- und wahrgenommen. Das Robert Koch Institut mit der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung für Personen die 1970 oder später geboren sind und bisher nur einmal oder nicht geimpft wurden. Bei Personen eines älteren Jahrgangs kann davon ausgegangen werden, dass sie schon im ausreichenden Maße mit der Krankheit in Kontakt gekommen sind, um eine natürliche Immunität aufzubauen. Eine Impfung ist daher nicht nötig. Weitere Fragen? Kommen Sie einfach mit Ihrem Impfausweis in die Praxis, wir beraten Sie gerne. Ihr Praxisteam → zurück |
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